Fettuccine al Tartufo

Letzte Woche am Donnerstag bekam ich vom Trüffelkontor 30 Gramm frische Bianchetti-Trüffel (tuber albidum pico) und ich freue mich seitdem die ganze Zeit auf die Nudeln, die es heute endlich gab.

Die Trüfel kamen in einer Styroporverpackung gefüllt mit Holzwolle in einem einwandfreien Zustand an.

Da ich die Trüffel bereits am Donnerstag bekam, war ich gezwungen, die Trüffel bis Sonntag aufzubewaren. Am besten macht man das folgendermaßen.

Tipp: Die Trüffel in ein Küchenkrepp wickeln und dann das Ganze in eine Plastiktüte (ich nehme Zip-Lock) einpacken und in den Kühlschrank damit. Das Küchenkrepp sollte alle zwei Tage gewechselt werden.

Natürlich mussten für dieses Festessen frische Nudeln gemacht werden. Zu diesem Zweck macht man aus einem Vollei und zwei Eigelben sowie ca. 200 Gramm Mehl (405) einen geschmeidigen Teig, den man dann in Frischhaltefolie wickelt und ca. eine Stunde an einem kühlen Ort ruhen lässt.

Für die Sauce werden 250 ml Sahne auf etwa die Hälfte reduziert.

Nachdem die Sahne einreduziert ist, wird ein klein gehackter Peperoncino hinzugegeben (nicht zu viel, die leichte Schärfe soll nur den Geschmack heben). Dann kommt noch ein Teelöffel Trüffelöl dazu und alles wird gut verrührt.

Zum Schluss wird ein wenig der Sauce zu zwei Eigelben gegeben, verrührt und alles wieder zurück in die heiße Sauce und gut verrühren (die Sauce darf jetzt nicht mehr kochen, da sonst das Eigelb gerinnt!).

Aus dem Nudelteig werden nun Teigbahnen gamacht und diese werden dann in ca. 3 mm breite Fettuccine geschnitten.

Während die Nudeln im Salzwasser kochen, werden nun die Trüffel mit einem Trüffelhobel fein gehobelt. Man sollte pro Person zwischen 15 und 20 Gramm Trüffel nehmen.

Nun werden die Nudeln mit der noch heißen Sauce vermischt und sofort auf vorgewärmte Teller gegeben und mit den Trüffeln bestreut. Frisch gehobelter Parmigiano dazu und etwas frischen, fein geschnittenen Basilikum dazu und servieren.

Das Gericht duftet extrem aromatisch nach Trüffel und ist geschmacklich ein kleines Feuerwerk, bei dem man wirklich Portion für Portion immer wieder neu geniesen muss.

3 Gedanken zu „Fettuccine al Tartufo

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