Ich habe heute ein Orangeneis gemacht und muss gestehen, dass ich gemischte Gefühle habe. Ich habe anstatt, der normalen Orangen (aus dem Rezept von Cruiser) Blutorangen verwendet, da diese fruchtiger schmecken, als normale Orangen.
Den Geschmack des Eises fand ich rel. gut. Es ist fruchtig ohne Ende. Allerdings irgendwie fehlt auch was. Ich schiebe das jetzt mal auf die Blutorangen, da diese saurer als normale Orangen sind und weniger Süße haben. Vielleicht müsste da mehr Zucker ran, was ja dann bekanntlich auch noch den Geschmack deutlich hebt.
Was mich aber mehr störte, waren die kleinen Eiskristalle, die entstanden sind. Ist zwar nicht so schlimm, stört aber die Perfektion. Ich hoffe, dass ich da noch etwas mehr in Erfahrung bringe (aber ich fange ja erst an).
Fürs nächste Mal nehme ich mir erst mal mit:
Was wirklich der Hammer ist, ist diese Frische, die durch die Kombination aus Orange und Joghurt entsteht. Schade, dass es im Sommer keine wirklich guten Orangen gibt. Dieses Eis wäre genial für heiße Tage.
Zucker und Eigelbe werden in einer Rührschüssel schaumig geschlagen. In der Zwischenzeit lässt man die Sahne mit der Milch aufkochen und für ca. eine Minute köcheln. Die heiße Milch-Sahne rührt man nun langsam in die Ei-Zucker-Creme, gibt sie zurück in den Topf und erhitzt auf 85 °C und zieht zur Rose ab.
Die heiße Masse wird mittels Wasserbad auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Währenddessen mischt man den Joghurt mit dem Orangensaft und dem Cointreau. Wenn die Cremebasis auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, vermischt man beide Massen mit dem Schneebesen, gibt sie in die Eismaschine und lässt so lange rühren, bis das Rührwerk stehen bleibt.